Besuch Alfred-Brehm-Grundschule

Mein erster Termin des Tages führte mich an die Alfred-Brehm-Grundschule. An meiner Seite war dabei – wie auch bei allen weiteren Stationen meines Stadtteiltags – Laurence Stroedter, Mitglied des geschäftsführenden Kreisvorstands und Kandidatin für das Berliner Abgeordnetenhaus im Wahlkreis Reinickendorf 2. Gemeinsam mit Dr. Torsten Kühne, Staatssekretär für Schulbau, Schuldigitalisierung und lebenslanges Lernen, sowie Stefan Valentin, dem jugendpolitischen Sprecher der SPD in der BVV Reinickendorf, machte ich mir vor Ort ein Bild von der aktuellen Lage und nahm wichtige Eindrücke aus dem Schulalltag mit. Dabei wurde einmal mehr deutlich, wie sehr die vielen unterschiedlichen Zuständigkeiten – gerade wenn es um Personal und Gebäudemanagement geht – ein echtes Problem im Alltag darstellen. Besonders ins Auge gefallen ist uns an dieser Schule die schwierige Toilettensituation. Hier ist ganz klar erkennbar, dass es sich um ein grundlegendes bauliches Problem handelt, das nicht einfach durch zusätzliches Reinigungspersonal behoben werden kann. Wenn Mängel an der Substanz bestehen, braucht es endlich konkrete bauliche Maßnahmen, statt die Verantwortung immer weiter zwischen den verschiedenen Stellen hin- und herzuschieben. Genau aus diesem Grund plane ich meine Stadtteiltage ganz bewusst so, dass stets Verantwortliche der Landesebene und der Bezirksebene gemeinsam vor Ort sind. Auf diese Weise bündeln wir die Kräfte und konnten in der Vergangenheit schon viele Probleme in meinem Wahlkreis erfolgreich und direkt lösen.

Infostand

Mein nächster Halt an meinem Stadtteiltag führte mich an den Kurt-Schumacher-Platz. Für den zweiten Termin bauten wir dort unseren traditionellen Infostand direkt vor dem Einkaufszentrum „Der Clou“ auf, wobei ich tatkräftig von unseren SPD-Bezirksverordneten Klaus Teller und Sascha Rudloff begleitet wurde. Kaum stand der Tisch, waren wir auch schon in spannende und sehr intensive Gespräche mit den Menschen vor Ort verwickelt. Die Themenvielfalt war groß und reichte von der Verkehrssituation im Kiez bis hin zu Sorgen um die allgemeine Preisentwicklung und steigende Mieten. Auch habe ich mit den Menschen aus meinem Wahlkreis über die Sauberkeit im Kiez gesprochen. Wir haben aufmerksam zugehört, vieles direkt als Hausaufgabe mitgeschrieben und intensiv diskutiert. Am Ende dieses Vormittags stand für mich einmal mehr fest, dass gute Politik nur im direkten Austausch auf Augenhöhe funktioniert – genau dort, wo das alltägliche Leben der Reinickendorferinnen und Reinickendorfer stattfindet.

Besuch im Quartiersmanagement Auguste-Viktoria-Kiez

Großartig! Diese Spaziergänge im Auguste-Viktoria-Kiez sind immer die reinste Freude für mich und alle Beteiligten. Diesmal war der Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, Christian Gaebler, mit dabei. Ich sehe bei jedem Besuch Fortschritte, manche sind wirklich erstaunlich, z.B. in unserer vorletzten Station, dem Rosengarten, sind seit letztem Sommer schon Spielbereiche für Kinder aller Altersstufen entstanden und die grüne Achse ist bereits gut sichtbar angelegt. Vorher konnten wir die große Baustelle des neuen Jugend- und Stadtteilzentrums besichtigen und die Pläne dazu begutachten. Hier entsteht ein zweistöckiges Gebäude, klimafreundlich und barrierefrei und die Baracke des Grünflächenamts, die bisher als Laif genutzt wurde, wird abgerissen. Ein wunderbarer Gewinn für diesen Kiez! Ebenso sinnvoll ist der Ausbau des Dachgeschosses vom Frauen- und Mädchentreff. Hinter der Segenskirche wird ein neuer QM-Platz entstehen, die Kita und das Mehrgenerationenhaus nebenan werden mit eingebunden. Finanzielle Unterstützung braucht noch die Erneuerung der Stadtteilbibliothek zum KuBiZ. Ein wirklich großes, aber auch wichtiges Projekt, das hoffentlich noch kommt. Wir brauchen dieses Leuchtturmprojekt, nicht zuletzt für das neue entstehende Schumacher-Quartier.

Stadteiltag 18.03.2026 QM

Informationsgespräch Mäckeritzwiesen

Gemeinsam mit dem Staatssekretär für Klimaschutz und Umwelt (bei SenMVKU), Andreas Kraus, konnte ich zahlreiche Siedlerinnen und Siedler in den Mäckeritzwiesen begrüßen. Wir haben erfahren, dass die Maßnahmen zur Starkregenvorsorge voraussichtlich 2027 beginnen! Das hat großen Beifall gefunden, denn endlich geht es in die konkrete Umsetzung.
Die 1,5 Mio. Euro aus SIWA-Landesmitteln, die auf meine Initiative hin bereits 2019 vom Berliner Abgeordnetenhaus bewilligt wurden, standen immer zur Verfügung – das hatte ich natürlich im Blick! Vor kurzem sind die SIWA-Mittel für die Erstellung der Bauplanungsunterlagen (Planungsmittel) an den Bezirk Reinickendorf als Bauherren übertragen worden, welcher nun darüber verfügen und die weiteren Schritte einleiten kann.
Die Siedlergemeinschaft hat mit ihrem unermüdlichen Engagement, ihrer Mitarbeit und ihrer Geduld dazu beigetragen, dass dieses Pilotprojekt umgesetzt werden kann. Auf ihren privaten Grundstücken müssen alle Eigentümer*innen für Baumaßnahmen zum Auffangen des Regenwassers und dessen Ableitung sorgen, es wurden sogar schon von einigen entsprechende Schritte eingeleitet. Die öffentlichen und privaten Baumaßnahmen sollten aufeinander abgestimmt sein, auch dafür gibt es entsprechende Vereinbarungen. Leider gibt es noch einige wenige Eigentümer*innen, die sich bisher nicht beteiligen wollen. Wir hoffen, dass sie sich umstimmen lassen, wenn sie den Beginn der Baumaßnahmen sehen. Sie behalten alle ihre Idylle, sogar mit einer Wertsteigerung ihres Eigentums und einer gesicherten rechtlichen Situation. Es gibt nur Vorteile gegenüber der bisherigen Duldung! Ich bin gespannt, wie dieses Projekt weitergeht und wann die ersten Bagger kommen.