„Auf meiner Informationsveranstaltung in den Mäckeritzwiesen am 18. März haben wir erfahren, dass die Maßnahmen zur Starkregenvorsorge voraussichtlich 2027 beginnen! Das hat großen Beifall gefunden, denn endlich geht es in die konkrete Umsetzung. Es waren viele Schritte in den letzten Jahren nötig, um dieses Pilotprojekt auf den Weg zu bringen: Vertragsvorbereitungen und rechtliche Prüfungen, Ausschreibungen, Vorplanungen und immer wieder Abstimmungen zwischen dem Bezirk Reinickendorf und der zuständigen Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (SenMVKU).

Die 1,5 Mio. Euro aus SIWA-Landesmitteln, die auf meine Initiative hin bereits 2019 vom Berliner Abgeordnetenhaus bewilligt wurden, standen immer zur Verfügung – das hatte ich natürlich im Blick! Vor kurzem sind die SIWA-Mittel für die Erstellung der Bauplanungsunterlagen (Planungsmittel) an den Bezirk Reinickendorf als Bauherren übertragen worden, welcher nun darüber verfügen und die weiteren Schritte einleiten kann.

Die Siedlerinnen und Siedler in den Mäckeritzwiesen waren wie immer zahlreich gekommen und freuten sich gemeinsam mit mir über die wirklich guten Nachrichten. Die Siedlergemeinschaft hat mit ihrem unermüdlichen Engagement, ihrer Mitarbeit und ihrer Geduld dazu beigetragen, dass dieses Pilotprojekt umgesetzt werden kann. Auf ihren privaten Grundstücken müssen alle Eigentümer*innen für Baumaßnahmen zum Auffangen des Regenwassers und dessen Ableitung sorgen, es wurden sogar schon von einigen entsprechende Schritte eingeleitet. Die öffentlichen und privaten Baumaßnahmen sollten aufeinander abgestimmt sein, auch dafür gibt es entsprechende Vereinbarungen. Leider gibt es noch einige wenige Eigentümer*innen, die sich bisher nicht beteiligen wollen. Wir hoffen, dass sie sich umstimmen lassen, wenn sie den Beginn der Baumaßnahmen sehen. Sie behalten alle ihre Idylle, sogar mit einer Wertsteigerung ihres Eigentums und einer gesicherten rechtlichen Situation. Es gibt nur Vorteile gegenüber der bisherigen Duldung! Ich bin gespannt, wie dieses Projekt weitergeht und wann die ersten Bagger kommen.“

Jörg Stroedter, MdA
Stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus